West To Outback Einasleigh With The BMW 1200’s_ger

Die alte Kupferstadt Einasleigh liegt am Savannah Way ca, 366 km landeinwärts von Cairns entfernt. Die Hauptattraktion ist die Kupferminen Schlucht mit ihren tiefen kühlen Klüften und menschenleeren kleinen Stränden am Fluss.

Aus geologischer Sicht ist es interessant, sich anzusehen, was die Lavaströme der Frühzeit an Landschaften geformt haben. Einstmals ein Industriezentrum sind die Schlucht und das denkmalgeschützte Einasleigh Hotel mit Pub die heutigen Attraktionen.

Der Touristenzug Savannahlander von Cairns aus macht hier auch Zwischenhalt. Auf der Teer-strasse zu fahren, hört sich nicht weit an. Aber es sind doch 6 Std. durch dichten Verkehr an der Küste um Cairns herum. Dazu kommen einige Bergstrassen, auf denen das Überholen langsamer Fahrzeuge auch mit dem Motorrad zu gefährlich ist.

Aber bist du erst einmal ein Stück weg von der Küste, läßt der Verkehr nach und du hast freie Fahrt.

Für ENZO - mein Motorrad - und mich waren die langweiligen Teerstrassen nach Einasleigh natürlich keine Option. Also bin ich raus nach Dimbulah und weiter nach Almaden. Von Mareeba aus hab ich die Gingerella Straße nach Mount Surprise genommen. Hier wollte ich Scott und Amanda, ein befreundetes Pärchen, treffen.

Sie fahren BMW 1200er Motorräder. Auf meinem Weg kam mir ein Bach mit kristallklarem Wasser unter die Räder. Er wird Fossilbrook genannt. Das wäre ein guter Platz zum Campen gewesen, aber ich mußte ja weiter. Also war nur ein kurzes Untertauchen im schön kalten Wasser angesagt.

Nach der Abkühlung gings weiter nach Mount Surprise.
Immer noch in Vorbereitung auf meine große Reise durch meine Heimat, habe ich wieder verschiedene Positionen für die Motorradkameras ausprobiert. Aber gegen das Geschüttel auf den Outback Sandstrassen und Tracks kann man wenig machen.

Es dauerte nicht lange und irgendwo im Nirgendwo kamen die beiden BMWs daher.

Auch Amanda und Scott hatten sich ein paar Sandstrassen gegönnt. Sie stehen, so wie ich, nicht gerade auf langweilige Teerstrassen.

Wir fuhren gemeinsam nach Mount Surprise und übernachteten dort. Auf der Fahrt dahin, hat mir Amanda mal gezeigt, was eine ambitionierte Motoradfahrerin so drauf hat.
Am kommenden Morgen fuhren wir weiter nach Einasleigh auf ein Bierchen

Die beiden mußten zurück, weil am Montag die Arbeit wieder auf sie wartete. Ich blieb noch und fand am Fluss einen schönen Platz zum Campen.

Die Rückreise am nächsten Tag machte ich über Obtain Creek und schlug mein Zelt noch einmal am Tate River auf. Hier hatte ich mal wieder die Welt für mich ganz allein. Aber was soll ich lange schreiben, seht Euch das Video vom Ausflug an.
Paul Wags 2017
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